Der Zoo Frankfurt (zeitweise auch Zoologischer Garten Frankfurt) wurde 1858 in Frankfurt am Main eröffnet und ist damit (nach dem Berliner Zoo) der zweitälteste Tierpark Deutschlands.
Der Zoo Frankfurt befindet sich am östlichen Rand der Innenstadt, in gerader Verlängerung der Haupteinkaufsstraße Zeil, Ecke Alfred-Brehm-Platz im Stadtteil Ostend. In der Bernhard-Grzimek-Allee (im Westen des Zoos) befinden sich das Gesellschaftshaus, der Haupteingang und der eigene U-Bahnhof Zoo.
Zoo Frankfurt
Die 1950 von Bernhard Grzimek wiedergegründete Zoologische Gesellschaft Frankfurt veranstaltete Tombolen und Spendenaktionen und stiftete die Einnahmen, die Millionenhöhe erreichten, dem Wiederaufbau. An Neubauten ab den 1950er Jahren kamen (zum Teil erstmalig in Deutschland) hinzu:
- Giraffenhaus 1953;
- Exotarium 1957 mit der ersten Polaranlage für Pinguine;
- Vogelhaus 1961 mit großer Freiflughalle;
- Menschenaffenhaus 1966 mit riesigen Glasscheiben und ohne Gitter;
- Freianlage für Menschenaffen 1970;
- 1978 Grzimek-Haus für Kleinsäugetiere mit einer Nachtabteilung (auch Tag-Nachthaus genannt), ermöglicht das Beobachten nachtaktiver Tiere;
- 2001 Katzendschungel Südasien, eine naturnahe Anlage für Löwen, Tiger, Nebelparder und Rostkatzen (siehe Abbildung rechts);
- 2002 Robbenklippen: Zwei getrennte Becken für Seehunde und Zwergseebären; in einer angebauten Grotte können die Robben durch große Unterwasserfenster beobachtet werden;
- 2004: Neue Zwergotter-Anlage
- 2007: Barrierefreier Streichelzoo
- 2008: Borgori-Wald (Kunstwort aus Bonobo, Orang-Utan und Gorilla; das neue Menschenaffenhaus), Gibbon-Haus (am großen Weiher mit Verbindung auf eine Insel).
In den kommenden Jahren plant der Zoo, eine neue Bärenanlage und einen neuen Eingangsbereich zu errichten.



